Tropheus spec. aff. moorii "Bemba" - Orange-Breitband-Moorii

testDas natürliche Verbreitungsgebiet des Orange-Breitband-Mooriis liegt an der zum Kongo gehörenden Westküste des Tanganjikasees, nahe der Ortschaft Bemba. Dort bevölkert diese Farbvariante, die endemisch im Tanganjikasee lebt, das Felslitoral in einer Wassertiefe von einem bis fünf Metern. Der Zierfisch-Exporteur Pierre Brichard exportierte diese Tropheus-Variante zusammen mit dem in Burundi vorkommenden Tropheus moorii "Brabant" als eine der ersten Tropheusarten in europäische Aquarien.

Tropheus spec. aff. moorii "Bemba" - Orange-Breitband-MooriiWegen ihres ansprechenden Farbkleids  ist diese Variante bis heute sehr begehrt. Je nach Fütterung variert das mehr oder weniger rot-orange, breite Band auf den Flanken.

Wie alle nördlichen Varianten der "Tropheus-Gruppe" verteidigen insbesondere die Männchen vehement ihr Revier. Dies bedeutet für den Aquarianer, bei der Beckeneinrichtung auf Versteckmöglichkeiten und Revierabgrenzungen zu achten. Als Bodengrund empfiehlt sich heller, fein- bis mittelkörniger Kies, der nicht scharfkantig sein sollte. Bei zu dunklem Bodengrund paßt sich die Färbung der Tiere an - ein Grund für die Schmähung als "Eierkohlenfische". Eine Vergesellschaftung mit anderen Tanganjikasee-Buntbarschen ist ohne Probleme machbar. Bei der Fütterung sollte viel Wert auf pflanzliche Nahrung gelegt werden, Fadenalgen werden sehr gerne gefressen.

Nach einer heftigen Balz nimmt das Weibchen zwischen 10 und 20 Eier sofort nach der Ablage ins Maul. Die bereits 1.5 cm großen Jungfische werden nach ca. vier Wochen aus dem Maul entlassen und dann nur selten wieder aufgenommen.

 


 

Karte Tanganjikaseemaximale Grösse: 12 cm

Mindestbeckengrösse: 150 cm

Schwierigkeitsgrad: Profi.
Genaue Vorkenntnisse erforderlich.

Wasser:
PH-Wert von 7.8 bis 9
Gesamthärte von 7º bis 15º dgH
Karbonhärte von 16º bis 18º
Temperatur von 24º bis 26º Celsius

Anmerkungen zum Lebensraum:
PH-Werte unter 7 führen zu Schleimhautablösungen.
Leitfähigkeit 520 - 728 µS/cm

Zucht:
Nach einer heftigen Balz nimmt das Weibchen zwischen 10 und 20 Eier sofort nach der Ablage ins Maul. Die bereits 1,5 cm großen Jungfische werden nach ca. 4 Wochen aus dem Maul entlassen und dann nur selten wieder aufgenommen.

Verhalten: Mittelaggessiv.
Gesellschaftshaltung möglich. Oftmals sind innerartliche Aggressionen stark ausgeprägt, während Fremdarten nicht beachtet werden.

Futter:
Bei der Fütterung sollte viel Wert auf pflanzliche Nahrung gelegt werden, Fadenalgen werden sehr gerne gefressen.