Tropheus spec. aff. moorii "Ikola" - Kaiser-Moorii

Tropheus spec. aff. moorii "Ikola" -          Kaiser-MooriiDas natürliche Verbreitungsgebiet des Kaiser-Mooriis liegt an der zu Tansania gehörenden Ostküste des Tanganjikasees. Dort bevölkert diese Farbvariante, die endemisch im Tanganjikasee lebt, das Felslitoral in einer Wassertiefe von einem bis fünf Metern.
Wie alle Varianten der "Tropheus-Gruppe" verteidigen insbesondere die Männchen vehement ihr Revier. Dies bedeutet für den Aquarianer, bei der Beckeneinrichtung auf Versteckmöglichkeiten und Revierabgrenzungen zu achten.
Wer sich mit der Pflege von Tropheus- Cichliden beschäftigt, sollte unbedingt das Buch von Frank Schneidewind "Das Große Buch der Tropheus-Cichliden" zu Rate ziehen.

 

Tropheus spec. aff. moorii "Ikola" - Kaiser-Moorii

In diesem Buch ist alles beschrieben was man zur Zucht dieser Tiere wissen sollte. Wunderschöne Fotos und praktische Hinweise.
Als Bodengrund empfiehlt sich heller, fein- bis mittelkörniger Kies, der nicht scharfkantig sein sollte. Bei zu dunklem Bodengrund passt sich die Färbung der Tiere an - ein Grund für die Schmähung als "Eierkohlenfische". Eine Vergesellschaftung mit anderen Tanganjikasee-Buntbarschen ist ohne Probleme machbar. Bei der Fütterung sollte viel Wert auf pflanzliche Nahrung gelegt werden, Fadenalgen werden sehr gerne gefressen.

 

Tropheus spec. aff. moorii Nach einer heftigen Balz nimmt das Weibchen zwischen 6 und 15 Eier sofort nach der Ablage ins Maul. Die bereits 1 cm großen Jungfische werden nach ca. drei Wochen aus dem Maul entlassen und dann nur selten wieder aufgenommen.

 

 

 

 


 

fundort ikolamaximale Grösse: 14 cm

Mindestbeckengrösse: 150 cm

Schwierigkeitsgrad: Profi.
Genaue Vorkenntnisse erforderlich.

Wasser:
PH-Wert von 7.8 bis 9
Gesamthärte von 7º bis 15º dgH
Karbonhärte von 16º bis 18º
Temperatur von 24º bis 26º Celsius

Anmerkungen zum Lebensraum:
Leitfähigkeit 520 - 728 µS/cm

Zucht:
Große Nachfahren bis zu 1,2 cm

Verhalten: Mittelaggessiv.
Gesellschaftshaltung möglich. Oftmals sind innerartliche Aggressionen stark ausgeprägt, während Fremdarten nicht beachtet werden. Sozialverhalten: Harem. Pflege von einem Männchen und mehreren Weibchen.

Futter:
Aufwuchsfresser, ernährt sich in der Natur hauptsächlich von Algenaufwuchs, kann aber ab und zu mit Cyclops gefüttert werden. Anderes Frostfutter würde ich nicht empfehlen, da Tropheus im allgemeinen zu Darmempfindlichkeit tendieren, wenn als weiterer Faktor Stress einwirkt.